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Gut durch die Schwangerschaft

Muss man an einem Geburtsvorbereitungskurs teilnehmen?

Eine normale Entbindung ist natürlich auch ohne Geburtsvorbereitung möglich. Ein Kurs kann aber enorm hilfreich sein. Geburtsvorbereitungskurse gibt es für Schwangere alleine und für Paare, mancherorts auch für sehr junge Eltern. Auch dem werdenden Vater nützt die Teilnahme an einem Kurs.

In einem Geburtsvorbereitungskurs erfahrt ihr alles Wichtige über die Schwangerschaft und die Geburt. Als Schwangere lernst du, was du tun kannst, damit die Geburt leichter verläuft: zum Beispiel, während der Wehen richtig zu atmen und zu entspannen. Das hilft, die Geburtsschmerzen zu lindern. Als werdender Vater erfährst du, wie du deine Freundin bei der Geburt am besten unterstützen kannst.

Wie kann man mit einem dicken Bauch am besten schlafen?

Die beste Schlafposition für Schwangere ist die Seitenlage, möglichst auf der linken Seite. In dieser Lage wird dein Kind optimal mit Blut und Nährstoffen versorgt. In der Rückenlage lastet das ganze Gewicht der Gebärmutter auf deinem Rücken und den inneren Organen. Das kann zu Rückenschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Durchblutungsstörungen führen.  

Stützkissen können eine bequeme Schlafstellung erleichtern – ob hinter dem Rücken, unter dem Bauch oder unter den Hüften. Viele Frauen finden es in der Seitenlage zum Beispiel angenehm, wenn das obere angewinkelte Bein auf einem Kissen liegt.

Ab wann und wie oft sollte ich zur Schwangerschaftsvorsorge gehen?

Die Schwangerschaftsvorsorge beginnt, sobald deine Schwangerschaft ärztlich oder von einer Hebamme festgestellt wurde. Ziel der Vorsorge ist es, mögliche Risiken für dich und das Kind frühzeitig zu erkennen. Während der Vorsorgetermine kannst du dich auch beraten lassen, wenn du Fragen zum Schwangerschaftsverlauf hast. Fast alle Vorsorgeuntersuchungen (außer Ultraschalluntersuchungen) können übrigens auch von einer Hebamme durchgeführt und im Mutterpass eingetragen werden.

Zu Beginn der Schwangerschaft sind Vorsorgeuntersuchungen einmal pro Monat vorgesehen, ab der 32. Schwangerschaftswoche alle zwei Wochen. Das soll sicherstellen, dass es dir und dem Kind gut geht und einer normalen Geburt nichts im Wege steht.

Die Kosten für alle regulären Vorsorgeuntersuchungen trägt deine Krankenversicherung. Deine Schule oder dein Arbeitgeber sind verpflichtet, dir für die Vorsorgetermine frei zu geben.

Was kann man gegen Schwangerschaftsstreifen tun?

Nicht jede Frau bekommt Schwangerschaftsstreifen, sie lassen sich aber auch nicht immer vermeiden. Sie entstehen, weil das Bindegewebe durch den wachsenden Bauch stark gedehnt wird. Ob man sie bekommt, hängt von der Größe des Kindes, seiner Lage im Bauch und der Beschaffenheit des eigenen Bindegewebes ab. Nach der Schwangerschaft bleiben sie als feine perlmuttfarbene Linien zurück. Die Streifen können an Bauch, Brust und Po auftreten.

Du kannst die Dehnfähigkeit deiner Haut mit Zupf- oder Knetmassagen unterstützen. Wenn du dabei ein Vitamin-E-haltiges Öl, Mandel- oder Jojobaöl verwendest, tust du ihr zusätzlich etwas Gutes. Auch Schwimmen, Gymnastik, Wechselduschen und Trockenbürstenmassagen fördern die Durchblutung der Haut und helfen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.

Darf der werdende Vater mit zur Vorsorgeuntersuchung kommen?

Ja. Viele Hebammen, Frauenärztinnen und -ärzte begrüßen das sogar. Als werdender Vater überlegst du am besten vorher, welche Fragen du hast, und schreibst sie auf, damit du sie in der Untersuchungssituation nicht vergisst. Es kann sein, dass du bei der körperlichen Untersuchung das Zimmer verlassen musst, wenn deine Freundin nicht ausdrücklich wünscht, dass du dabei bleibst.

Besonders spannend sind die Ultraschalluntersuchungen, die normalerweise dreimal während der Schwangerschaft durchgeführt werden, nämlich im dritten, sechsten und achten Monat. Dort könnt ihr auf dem Bildschirm sehen, wie euer Kind in der Gebärmutter liegt, wie sein Herz schlägt und wie es sich bewegt.