Rechtliches und finanzielle Hilfen

Es gibt eine Reihe von finanziellen Hilfen und rechtlichen Regelungen für Schwangere, werdende Väter und junge Familien. Hinzu kommen besondere rechtliche Bestimmungen für minderjährige werdende Mütter und Väter und für minderjährige Eltern. Es ist jedoch nicht immer ganz einfach, an alle notwendigen Informationen heran zu kommen.

In dieser Rubrik findet ihr Linklisten zu den wichtigsten Themenbereichen. Die meisten Links führen zum Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das in seinem Online-Angebot www.familien-wegweiser.de eine Vielzahl von Informationen bereit stellt. Einige Links führen zu anderen staatlichen Angeboten.

Manches ist nicht ganz einfach zu verstehen. Solltet ihr Fragen zu einzelnen Themen haben, klären die Schwangerschaftsberatungsstellen oder das Jugendamt diese Fragen gerne mit euch.

Häufige Fragen

Wer zahlt Unterhalt für das Kind, wenn der Vater nicht zahlen kann?

Wenn der Vater des Kindes seinen Unterhaltspflichten nicht nachkommt, kann die Mutter beim Jugendamt den sogenannten Unterhaltsvorschuss beantragen. Dieser wird maximal 72 Monate lang und höchstens bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres des Kindes gezahlt.

Ist die Vaterschaft noch nicht geklärt, wird der Unterhaltsvorschuss nur gewährt, wenn die Mutter mit dazu beiträgt, dass die Vaterschaft festgestellt werden kann. Denn das Jugendamt möchte die Möglichkeit haben, das Geld später vom Vater zurückzufordern.

Was kann man gegen Schwangerschaftsstreifen tun?

Nicht jede Frau bekommt Schwangerschaftsstreifen, sie lassen sich aber auch nicht immer vermeiden. Sie entstehen, weil das Bindegewebe durch den wachsenden Bauch stark gedehnt wird. Ob man sie bekommt, hängt von der Größe des Kindes, seiner Lage im Bauch und der Beschaffenheit des eigenen Bindegewebes ab. Nach der Schwangerschaft bleiben sie als feine perlmuttfarbene Linien zurück. Die Streifen können an Bauch, Brust und Po auftreten.

Du kannst die Dehnfähigkeit deiner Haut mit Zupf- oder Knetmassagen unterstützen. Wenn du dabei ein Vitamin-E-haltiges Öl, Mandel- oder Jojobaöl verwendest, tust du ihr zusätzlich etwas Gutes. Auch Schwimmen, Gymnastik, Wechselduschen und Trockenbürstenmassagen fördern die Durchblutung der Haut und helfen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.

Wie alt muss man für eine Beratung sein? Kostet sie etwas?

Eine Schwangerschaftsberatung können Schwangere und werdende Väter in jedem Alter in Anspruch nehmen. Beratungen zu Fragen rund um die Schwangerschaft oder eine Schwangerschaftskonfliktberatung sind kostenlos.

Übrigens: Alle Beraterinnen und Berater stehen unter Schweigepflicht. Sie dürfen auch deinen Eltern vom Inhalt des Beratungsgesprächs nichts mitteilen, wenn du das nicht möchtest. In einer Beratung kann auch geklärt werden, ob im Fall eines Schwangerschaftsabbruchs die Einverständniserklärung der Eltern nötig ist.

Vom Jugendamt habt ihr bestimmt schon einmal gehört. Doch welche Unterstützung leistet es eigentlich? Wie kann es minderjährigen Eltern genau helfen?
 

Kannst du dir auch nach gründlicher Überlegung ein Leben als Mutter einfach nicht vorstellen? Ein Schwangerschaftsabbruch ist nicht die einzige mögliche Lösung in diesem Konflikt.
 

 
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